Happy End
Der Film entstand innerhalb der Tschechoslowakischen Neuen Welle und erzählt seine Geschichte rückwärts. Die chronologisch richtige Lesart ergibt ein konventionelles Melodram, in dem ein Mann seine Frau mit ihrem Liebhaber erwischt, beide ermordet und dafür guillotiniert wird.
„Zwar erfordert die Komödie ständige Antizipation seitens des Zuschauers und erweist sich damit als etwas fordernder als andere Genrevertreter, die unorthodoxe Inszenierung verkommt jedoch nie zur bloßen Spielerei, sondern erzeugt vielfältige Pointen. Aufgrund der hohen Gagdichte, der kurzen Spielzeit von nur 71 Minuten und der amüsanten Mimik von Hauptdarsteller Vladimír Mensík sorgt Happy End für spielerisch-anarchischen Spaß, der in Erinnerung bleibt.“ Tom Schünemann, filmsucht.org
Buch: Oldřich Lipský, Miloš Macourek
Regie: Oldřich Lipský
Darsteller: Vladimír Menšík, Jaroslava Obermaierová, Josef Abrhám, Bohuš Záhorský, Stella Zázvorková, Jaroslav Štercl, Helena Růžičková, Josef Hlinomaz, Martin Růžek
Kamera: Vladimír Novotný
Musik: Vlastimil Hála
Bundesstart:
Start in Dresden: